Aus dem Ausland · Beispiele

So läuft es ab: drei Beispiel-Journeys

Drei typische Wege, Schritt für Schritt mit realistischem Zeitplan. Die Personen sind erfunden, die Abläufe, Fristen und Hürden entsprechen dem Stand in Baden-Württemberg (Oktober 2026).

Beispiel 1 · Drittstaat

Karim, 31, Assistenzarzt aus Algerien

Medizinstudium in Algier, drei Jahre Innere Medizin, Deutsch B1 bei Erstkontakt. Ziel: Weiterbildung Innere Medizin an einer Klinik in Rhein-Neckar.

Monat 0

Erstgespräch mit Neckar Minds (Englisch/Französisch). Wir prüfen: Land nicht auf WHO-Mangelliste, Abschluss vermittelbar. Profil wird KI-gestützt strukturiert, Karim gibt es frei.

Monat 1–3

Dokumente übersetzen und beglaubigen (Checkliste). Parallel Intensivkurs auf B2. Antrag auf Berufserlaubnis und Approbation beim RP Stuttgart.

Monat 3–6

B2-Zertifikat. Wir stellen Karim zwei Kliniken vor, die Berufserlaubnis-Stellen vergeben. Eine sagt zu: Arbeitsvertrag unter Vorbehalt der Berufserlaubnis.

Monat 6–9

Klinik startet beschleunigtes Fachkräfteverfahren (§ 81a). Visum über Anerkennungspartnerschaft (§ 16d Abs. 3). Fachsprachkurs beginnt online.

Monat 9–10

Einreise, Anmeldung, Konto, Krankenkasse (Seite Ankommen). Start unter Anleitung mit Berufserlaubnis.

Monat 12–18

Fachsprachprüfung C1 bei der Ärztekammer, danach Kenntnisprüfung. Approbation. Weiterbildungsstelle wird regulär.

Was Neckar Minds übernimmt

Dokumentencheck, Klinikansprache, Vertragsbegleitung, Abstimmung mit Klinik zum § 81a-Verfahren, Hospitations- und Kurssuche, Erinnerungen an Fristen. Honorar zahlt die Klinik. Typische Hürde: Fachsprachprüfung; wir planen zwei Anläufe ein.

Beispiel 2 · EU

Réka, 29, Zahnärztin aus Ungarn

Abschluss Semmelweis Budapest, zwei Jahre Praxiserfahrung, Deutsch B2. Ziel: angestellt in einer Praxis, später Übernahme.

Woche 0

Erstgespräch. EU-Abschluss ist gelistet, kein Visum nötig. Profil und Gehaltsrahmen (Festgehalt plus Umsatzbeteiligung) besprochen.

Woche 1–4

Antrag auf Approbation beim RP Stuttgart (Zahnmedizin Ausland) mit vollständigen Unterlagen. Anmeldung zur Fachsprachprüfung bei der Landeszahnärztekammer.

Woche 2–6

Wir stellen Réka drei Praxen in Heidelberg und Wiesloch vor, eine davon mit Nachfolgeplanung. Zwei Hospitationstage.

Woche 6–10

Fachsprachprüfung bestanden, Approbationsurkunde. Arbeitsvertrag unterschrieben, Honorar wird fällig.

Woche 12

Start in der Praxis. Wir bleiben Ansprechpartner in der Probezeit.

Was Neckar Minds übernimmt

Praxisauswahl nach Übernahmeperspektive, Gehaltsverhandlung, Hospitationen, Begleitung Kammeranmeldung. Typische Hürde: unvollständige Unterlagen beim RP; deshalb Checkliste vor dem Antrag.

Beispiel 3 · Tech

Priya, 34, Data Scientist aus Indien

Master Informatik, sechs Jahre Erfahrung in Machine Learning, Englisch fließend, Deutsch A2. Ziel: feste Stelle bei einem Medtech- oder Softwareunternehmen bei Heidelberg/Walldorf.

Woche 0

Erstgespräch auf Englisch. Keine Approbation nötig; Hochschulabschluss wird über die Anabin-Datenbank als gleichwertig eingestuft.

Woche 1–4

Wir stellen Priya zwei Unternehmen vor: ein Medizintechnik-Mittelständler und ein Spin-off aus dem Technologiepark. Zwei Interview-Runden remote.

Woche 4–6

Angebot über der Blaue-Karte-Schwelle für IT-Berufe. Arbeitsvertrag unter Vorbehalt des Visums.

Woche 6–12

Arbeitgeber startet § 81a-Verfahren, Visumtermin in Indien, Blaue Karte EU. Wir koordinieren Unterlagen und Termine.

Woche 12–16

Einreise, Anmeldung, Start. Deutschkurs über den Arbeitgeber, Priya arbeitet zunächst auf Englisch.

Was Neckar Minds übernimmt

Arbeitgeber mit englischsprachigen Teams auswählen, Gehalt an Blaue-Karte-Schwelle ausrichten, § 81a mit dem Arbeitgeber anstoßen, Ankommens-Checkliste. Typische Hürde: Visumtermin; früh buchen.

Und Sie?

Ihr Weg beginnt mit einem Gespräch.

Schildern Sie kurz Herkunftsland, Abschluss, Sprachstand und Ziel. Wir sagen Ihnen in einem Erstgespräch ehrlich, welcher Weg passt und wie lange er dauert.

Erstgespräch anfragen

Alle drei Personen sind fiktive Beispiele. Zeitangaben sind Erfahrungswerte und keine Zusage; Behördenlaufzeiten können deutlich abweichen.